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127/366 Wasser-Marsch

Moin zusammen!

Auf das heutige Programm hatte ich ja so gar keine Lust. Ok, eine halbe Stunde Ergometer radeln, das macht Spaß. Besonders, wenn man merkt, dass sich Fitness und Leistung steigern. Bei gleicher Herzfrequenz konnte ich rund 15% mehr Leistung abrufen und das bei einer gesteigerten Trittfrequenz. Sehr schön!

Der Programmpunkt „Buffettrundgang“ war – ich hatte es schon geahnt – keine Probierveranstaltung mit Schnittchen sondern die Information der Ökotrophologin, welche Dinge angeboten werden, warum sie angeboten werden und wie sie ggf. gekennzeichnet sind, damit man sich dann doch z.B. für die fettärmere Wurst entscheiden kann.

Tja, und dann kam es zum Äußersten: „Wasserspaß mit Übermaß“ oder wie ich kurz sage „Verdrängungswettbewerb“. An dieser Stelle einen Dank nach Elmshorn zu meiner Betriebsärztin, die mich genötigt hatte meine Nabelhernie operieren zu lassen. So konnte ich wenigsten mit einem 1a wunderbaroberprimsten Bauchnabel auflaufen. Mit „Notausknopf“ hätte ich mich initial noch beschissener gefühlt. Letztendlich war dann doch alles halb so wild. Wir waren eine kleine Runde von sechs Teilnehmenden, die alle ganz fröhlich mit Poolnudel und Co. ihre Übungen machten. Das Erwachen kam dann beim Verlassen des Beckens, als mir meine Fettleibigkeit wieder wie eine Bleiweste umgelegt wurde. Sich immer so leicht fühlen zu können, wie im Wasser, das ist ein durchaus erstrebenswertes Ziel!

Letzter Programmpunkt und von mir mehr als skeptisch betrachtet: Ergotherapie in der Ton Gruppe (Malen oder Flechten wäre auch noch möglich gewesen, aber malen kann ich nicht und Flechten habe ich selber 😉 ). Ja, okay – war nicht schlecht… Wenn‘s gut läuft, fummel ich einen kugelförmigen Pfeffer-, Salz-, Irgendwasstreuer zurecht. Und ja, ich hätte nicht gewusst, wie man so etwas macht. Hätte mir deshalb etwas zu meinem Glück gefehlt? Eher nicht. Warum bieten Ergotherapierende hier im Haus nur keinen Fotokurs an? Schreibe ich gleich mal auf meinen bereits halbvollen Zettel mit Anregungen.

Das absolute Träumchen war das Mittagessen. Die Hirtenroulade entpuppte sich als der von uns familienintern liebevoll „Hackhamster“ genannte Fleischklopps mit Schafskäsefüllung, den ein großer Tiefkühlkostanbieter leider aus dem Sortiment genommen hat und der sich bei den männlichen Familienmitgliedern immer größter Beliebtheit erfreut hatte. Dazu wurden Kartoffelspalten, frischer Weißkrautsalat und selbst gemachtes Tsatziki gereicht. Tadellos!

Als Sahnehäubchen auf den Tag, den ich mir so mies vorgestellt hatte, wurde dann auch noch die Fontäne im Kurpark aktiviert.

Munter bleiben!

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