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Moin zusammen!

Gestern war’s ja schon nicht so prall draußen unterwegs zu sein. Heute hätte ich noch weniger Lust gehabt – und musste auch nicht, weil mein Lieblingsmensch ganz tapfer mit dem Juni Hund durch das November-Grau marschiert ist.

Ich bin dafür nochmals in dem Garten auf Motivsuche gegangen. Es muss doch möglich sein, den November-Blues ohne viel Filtergedöns in der Nachbearbeitung einzufangen. An der alten Kirsche wurde ich fündig: ein vertrocknetes Blatt, eine vergammelte Frucht und ein Regentropfen am Stiel – passt.

Bleibt munter.

Moin zusammen!

Längere Zeit war ich nicht im Garten, um nach den Veränderungen in der Natur zu schauen. Aber wenn sich sonst keine Motive anbieten, werde ich dort in dieser dunklen, trüben, feuchten und wenig einladenden Jahreszeit wieder häufiger nach den kleinen Bildern suchen.

Im heutigen Fall fand ich das Motiv an sich symbolhaft für die Stimmung draußen, aber trotzdem kann dieses Bild – entgegen meiner ansonsten eher zurückhaltenden Bildbearbeitung – einen ordentlichen Schwung Snapseed vertragen. Einfach, um etwas mehr „November-Blues“ zu transportieren.

Bleibt munter!

Moin zusammen!

Die Stimmung möchte ich wirklich niemandem verderben und Schwarzsehen ist echt nicht meine Art, aber im Moment befürchte ich werden wir an Weihnachten wieder allesamt mit unserer Kernfamilie zu Hause sitzen und Drei Nüsse für Aschenbrödel wird das Unterhaltungshighlight der Festtage sein. Die Ferien werden vorgezogen werden und und das Öffentliche Leben wird sich auf das Einkaufen von Lebensmitteln beschränken. Gastronomie, Kultur- und Sportstätten werden schließen müssen.

Das kam mir in den Sinn, als ich am späten Nachmittag mit Juni über das Städtische Stadion ging. Fröhliches Kindergeschrei auf dem Fußballplatz oder auf Kinderspielplätzen wird dann nicht mehr zu hören sein. Und was uns die neue Variante bringen wird, das wissen wir noch gar nicht. Können wir uns jetzt bitte einmal alle gemeinsam zusammenreißen und endlich einmal konsequent mit allen erforderlichen Maßnahmen diesem Kack-Virus Einhalt gebieten? Mann Leute, dann haben wir jetzt noch mal eine Scheißzeit, springen über unsere Schatten und lassen uns impfen, reduzieren unsere Kontakt noch einmal radikal – bis der Spuk vorbei ist oder zumindest sehr, sehr sicher im Griff ist (es also Experten wie Wieler, Drosten oder Lauterbach genauso sehen).

Bleibt munter!

Moin zusammen!

Die Küche blieb kalt, dafür gab es Futter für’s Hirn. Das war spannend und erhellend, denn ein wirklich toller Referent war zu Gast. Einige Dinge des Schulalltags werde ich ab jetzt tatsächlich deutlich gelassener betrachten können. Allerdings befürchte ich zukünftig überall verstärkt Erdmännchen zu sehen. 😉

Das mit dem Dinge sehen ging dann auch schon gleich nach dem Training im Physiofit los. Arglos und frisch geduscht schritt ich gen Ausgang, als mich plötzlich die Wand anzuschauen schien. Geht euch das ebenfalls so, dass ich gerne mal in scheinbar unbedeutenden Mustern Gesichter oder Figuren seht? Ich hab‘ das gern in Badezimmermatten oder gesprenkelten Bodenfliesen. Vielleicht sollte ich mit meinem Hausarzt reden…

Munter bleiben!

Moin zusammen!

Salat im Glas? Nein danke! Salat in der Teigplatte? Her damit! Die Wege zur Kaufentscheidung von Lernenden sind unergründlich. Egal, wir produzieren täglich eine große Schale Salat und mein Lieblingsmensch veredelt ihn zu vegetarischen oder Puten-Wraps. Die kommen richtig gut an.

Zugegeben, es sind fast ausschließlich die Schüler und Schülerinnen der Mittelstufe, die so ganz langsam über den kulinarischen Tellerrand mit einer Käsebrezel drauf hinausschauen. Die Klassenstufen fünf bis sieben präferieren weiterhin den ewig gleichen Dreiklang aus Donut, Durstlöscher und Laugenstange. Kannste nix machen!

Munter bleiben.