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Moin zusammen!

Vorgestern hatte Juni noch lange Haare – und ich keinen Wetterschutz für meine kleine Fuji. Heute ist alles anders. Und da in diesem Blog (was so auch völlig in Ordnung ist) Fotos von meinen Haustieren die mit irgendwelchem Fotogesummsel drauf deutlich überwiegen, mache ich heute man eine Ausnahme und zeige meine Fuji X100V:

Vorne drauf der kombinierte Wetterschutz und UV-Filter von Nisi, seitlich dran die Anchor-Clips von Peakdesign. Je nach Situation kommt da eine Handschlaufe oder ein Gurt dran. Mehr braucht‘s nicht, der Rest findet im Kopf hinter der Kamera statt. Und dann macht sie ganz, ganz leise „klick“.

Munter bleiben!

Moin zusammen!

In den letzten sechs Monaten war ein regelmäßiges, reguläres Training im Physiofit nicht möglich. Entweder musste der Betrieb schließen oder es gab nur Krankengymnastik am Gerät auf Rezeptund dann auch nur maximal zwei Termine pro Woche für längstens 40 Minuten. Aufwärmen, 2x Zirkeltraining, eine halbe Stunde auf‘s Rad mit anschließenden gemütlichem Duschen? Alles unmöglich.

Seit Anfang Mai können jetzt wieder drei Personen gleichzeitig in einem Zirkel (mit zehn Geräten) trainieren. Immer noch nur auf Rezept, aber das habe ich mir besorgt, so dass ich diese Woche bereits zwei Einheiten absolvieren konnte. Sollte Freitag noch jemand absagen, folgt die dritte. Ich möchte möglichst schnell wieder auf mein Leistungsniveau von vor den Herbstferien kommen. Denn das ich abgesackt bin, merke ich in so ziemlich jedem Muskel.

Munter bleiben!

Moin zusammen!

Eigentlich war der Plan ja vor dem Regen an der Fachklinik Hahnknüll anzukommen und dann dort unter irgendeinem Vordach Schutz zu suchen. Leider war der Regenschauer schneller.

Als ich meine neue Fuji im strömenden Regen aus der Jackentasche zog, war mir schon ein bisschen mulmig. Zwar ist die Kamera laut Hersteller gegen Spritzwasser abgedichtet, aber die Achillesferse ist das Objektiv, welches durch einen separaten Filter abgedichtet werden muss – und der ist erst im Zulauf. Aber es ist ja alles gut gegangen!

Munter bleiben.

Moin zusammen!

Aus gegebenem Anlass (und weil es so schön ist):

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit

Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste ’ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.

Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
So flüstert’s im Baume: »Wiste ’ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

Bleibt munter!

Moin zusammen!

Zwischen zwei Schauern waren Juni und ich am Nachmittag unterwegs. Von den jungfräulichen Blättern tropfte das Regenwasser und es roch sensationell frisch. Da war die Idee mit dem Tropfen am Blatt sehr schnell in meinem Kopf.

Leider konnte ich keine finden, an dem der Tropfen an der Spitze hing. Man kann nicht alles haben.

Munter bleiben!