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116/365 Zwang und Möglichkeit

Moin zusammen!

Das Wichtigste zuerst: Ja der Mähroboter ist eingetroffen, nein GLS hat für Nachnahmesendungen kein Wechselgeld dabei (auch wenn man laut Versendeinfomail das Geld nicht genau passend sondern nur „möglichst passend“ vorhalten soll) und nein das Paket war nicht vollständig – es fehlt der Begrenzungsdraht. Der macht sich morgen auf den Weg zu uns (kein Beinbruch, ich komme nicht vor nächster Woche dazu mit der Installation zu beginnen).

Es sind ja verschiedene Aspekte an der Fotografie, die mich faszinieren. Zum Beispiel gibt es nur sehr wenige Berufe, in denen man ein Produkt eigenhändig durch alle Stadien des Entstehens begleiten kann – sozusagen von der wagen Idee im Kopf zum fertigen Bild an der Wand. Ein anderer Aspekt ist die Möglichkeit die Grenzen des Auges zu erweitern. Das Auge sieht bei zunehmender Dunkelheit keine Farben, irgendwann sogar gar nichts mehr. Belichte ich mit meiner Kamera nur lange genug, dann entlocke ich auch der scheinbar schwärzesten Nacht noch wunderschöne Farben. Oder ich unterschreite mittels Zwischenrings die Naheinstellgrenze meiner Augen (die sowieso schon sehr gering ist, aufgrund meiner Kurzsichtigkeit) und schaffe eine neue Wahrnehmung eines kleinen Ausschnitts einer gammeligen Banane. Oft genug ergibt sich diese Möglichkeit dazu aber nur, weil ich mir – und ein bisschen auch euch – täglich ein Bild schulde.

Bleibt munter.

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