fotojörg » meine Bilder - meine Meinung

Moin zusammen!

Es beginnt wieder die Zeit, in der ich mir um mein Tagesbildchen keine Sorgen machen muss. Mit offenen Augen in den Garten (oder wie hier: in den meiner Mutter) gehen reicht. Das ist sehr angenehm.

Weniger angenehm ist der Umstand, dass meine zum Schnapperpreis bei Otto bestellte Fuji X-E4 noch immer auf sich warten lässt. Ende März hätte sie eintreffen sollen, seit Ende März soll sie in „fünf bis acht Werktagen“ kommen. Das Spielchen kann man natürlich ewig so weiter treiben. Zwischendurch denke ich immer mal wieder „Scheiß drauf, stornieren und eine gebrauchte X100V kaufen“, aber ich bin wohl eher nicht der Typ für eine Brennweite. Das obige Bild ist z.B. mit dem 60er Makro gemacht.

Munter bleiben!

Moin zusammen!

Lieblingsmensch, Lieblingshund und ich hatten heute einige Erledigungen in der Innenstadt auf dem Zettel. Da konnten wir die volle Palette unterschiedlichster Einzelhandel-Corona-Einschränkungen bewundern. In die Buchhandlung kann man einfach so rein, Adressdaten werden nicht erfasst, in der Bank auch nicht. Der Fotoladen aber erfasst die Daten der Kunden, die den Laden betreten. Der Asia-Imbiss dagegen darf niemanden reinlassen. Das wiederum geht beim Juwelier (mit Kontaktdaten-Erfassung) – aber nur, weil er zu zwanzig Prozent Handwerksbetrieb ist. Alles klar, oder?

Was – neben den „kreativen“ Einschränkungen – noch auffällt sind die vielen Leerstände. Sind das in den letzten Wochen mehr geworden? Oder sieht das alles nur so trostlos aus, weil augenblicklich die allermeisten Geschäfte nur verkürzte Öffnungszeiten haben und schon geschlossen hatten als wir drei vorbeikamen? Also von „belebter Innenstadt“ sind wir Lichtjahre entfernt. Zur Zeit sieht’s nicht mal nach „wiederbelebbarer“ Innenstadt aus.

Aber damit der Post nicht zu deprimiert rüberkommt (am Tag, an dem Prinz Phillip starb und hier die Inzidenz über 100 stieg), gibt es noch ein Bild vom Lieblingsmenschen, das zeigt der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten.

Munter bleiben!

Moin zusammen!

In der Hoffnung Km2 mit vegetarischen Leckereien zu beglücken, durchforste ich ja ständig meine Cockidoo App. Heute gab es „Eisbergsalat für Eilige“ als Beilage (Zitat Km2: „Naja… Ist halt n Salat“) oben erwähnte Quiche.

Lerneffekt dabei für mich: Nächstes Mal lasse ich den Blattspinat den Tag über gemütlich auftauen, dann kann er ganz in Ruhe abtropfen und die Füllung wird fester. Eventuell backe ich den Boden auch während der Zubereitung der Füllung schon mal etwas vor. Was mich aber nachhaltig beeindruckt hat ist, in welcher Zeit der Thermomix einen Mürbeteig knetet. Vierzig Sekunden und die Zutaten sind homogen vermengt! Mit dem Handrührgerät war das immer ein Kraftakt an der Belastungsgrenze des Geräts. Infolgedessen haben wir Quicheteig eigentlich nur als gekühlte Fertigware gekauft. So etwas kommt mir jetzt nicht mehr ins Haus.

Munter bleiben!

Moin zusammen!

Nachdem bereits in der Küche (auf meine Initiative hin) ein Helferlein aus dem Hause Vorwerk eingezogen ist, hat jetzt mein Lieblingsmensch gekontert. Heute hat sich ein neuer Hausgeist unsere Bodenbeläge bemächtigt.

Leise, aber vor allem leicht und kabellos, werden zukünftig Verschmutzungen beseitigt. Ein Vergleichstest eines zuvor geliehenen VB100 mit einem „Konkurrenzprodukt“, welches bei meiner Mutter – mehr schlecht als recht – seinen Dienst versieht, hat die eindeutige Überlegenheit des Premiumprodukts eindrucksvoll bewiesen. Wer allerdings glaubt mein Lieblingsmensch würde jetzt in der Staubsauger-Vertrieb einsteigen, der irrt. Sie ist nämlich viel schlauer als ich.

Munter bleiben!

Moin zusammen!

Wieso versuche ich eigentlich immer Bilder am Einfelder See zu machen, wenn man sich dort den Hintern abfrieren kann? Vielleicht weil es für manche Bilder eben viel Wind braucht, zum Beispiel für ziehende Wolken. Das war gestern der Fall (aber da fand ich das Wetter absolut zu übel) und so war es heute. Also bin ich losgestiefelt, die X-T2 mit der 14er auf dem Tischstativ und dem Lee Big Stopper in der Tasche.

Das Motiv sollte Jesper Neergaards Skulptur „Morgen und Abend“ sein, die mich immer an den Monolithen in der Eingangssequenz von Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum erinnert. Und als so etwas mächtiges wollte ich den Stein auch darstellen. Bildidee und Umsetzung waren also schon definiert, was gut war, denn so musste ich nur noch die genaue Position und Belichtung finden. Zu mehr hätte ich bei der Kälte sowieso keine Lust gehabt!

Munter bleiben.