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Moin zusammen!

Ja, ich war heute einkaufen. Und ja, ich habe tatsächlich Mehl bekommen. Typ 405, gut&günstig, 2x 1kg (mengenbeschränkt). Ich stand bei EDEKA ganz alleine vor der Palette, ich musste mit niemandem um den Stoff kämpfen und kein verzweifeltes Mütterchen hat es mir im weiteren Verlauf meines Einkaufs aus dem Wagen gemopst. Fast normale Zustände – wenn man sich nur nicht so darüber freuen müsste.

Gefreut habe ich mich als ich bei meinem Gartenstreifzug feststellen konnte, dass es schon sehr bald mit der Obstbaumblüte losgehen wird. In den Jahren zuvor ist mir diese Phase der Blütenbildung nie ein Bild wert gewesen. Mittlerweile schaue ich sehr viel deutlicher auf die kleinen Veränderungen in meiner Umgebung. Nicht die schlechteste Idee, wie sich zeigt.

Also haltet die Augen auf und bleibt munter!

Moin zusammen!

Okay, ihr kennt das schon. Es ist Sonntag, ich habe Brötchen geholt, Löwenzahn und die Maus geguckt, dabei ein Ei-Brötchen gegessen und mit meinem Lieblingsmenschen den „Morgen“-Kaffee geteilt. Perfekter kann der Tag nicht beginnen.

Nachmittags bin ich mehrfach in Begleitung meines Lieblingshundes durch den Garten getigert und habe versucht irgendein auch nur im Ansatz frühlingshaftes Motiv zu finden. Ohne Erfolg.

Dafür habe ich erfolgreich die App Zoom installiert und so konnten wir (und etliche weitere „Gäste“) meiner Schwägerin zum Geburtstag gratulieren. Das war in diesen Zeiten schon ein tolles Gemeinschaftsgefühl – trotzdem möchte ich nächstes Jahr doch lieber wieder nach Meldorf fahren und den Kuchen nicht nur anschauen.

Die Phasen der aufkommenden Langeweile habe ich erfolgreich mit einem Kinderbuch überbrückt. Für komplizierte Texte und anspruchsvollere Aufgaben fehlt mir gerade die Konzentration. Die kommenden Tage des Social Distancing muss ich unbedingt mehr vor die Tür und nicht nur in den Garten oder zum Supermarkt. Die Decke kommt doch schon etwas dichter!

Munter bleiben.

Moin zusammen!

Gestern oder vorgestern habe ich das Bild eines handgeschmiedeten Messers in einer Anfänger-Fotogruppe auf fb kommentiert und ein paar Anregungen für – zumindest nach meinen Geschmack – Verbesserungen gegeben. Heute hat die Fotografin eine neue Umsetzung des Motivs gepostet. Natürlich hatte ich immer noch etwas zu „nörgeln“, aber die Richtung, in die sie unterwegs war, stimmte mich hoffnungsvoll. Deshalb bat ich ihr Bild in der EBV noch etwas aufhübschen zu dürfen, denn oft sind es nur noch Kleinigkeiten, damit der Blick des Betrachters im Bild ruhen bleibt. Ich bekam die Erlaubnis und so entwickelte sich im Chat ein sympathischer Austausch, der damit endete, dass ich in den nächsten Tagen zwei ihrer Messer zugeschickt bekommen, um mich selbst an ihnen zu versuchen. Warum ich jetzt nicht zu meinen Messern greife? Weil Alexandras Messer eben nicht nur handgeschmiedet sind, sondern weil ihr Mann sie geschmiedet hat. Das unter seinen Werken ganz außergewöhnliche Stücke zu finden sind, könnt ihr euch hier ansehen.

Das war denn heute auch das Highlight. Weniger erfreulich war die Post vom Finanzamt, die nun doch endlich mal die Steuererklärung für 2018 haben wollen. Ärgerlich! So saß ich den Nachmittag über am Rechner, während mein Lieblingsmensch und Km1 den Lieblingshund eine frühlingstaugliche Frisur verpassten. Der neue 16 Millimeter Scherkopf hatte seine Premiere. Für den Frisiertisch, den ich seit ewigen Zeiten zu beschaffen anmahne, hat es offensichtlich noch nicht gereicht! Ich glaube, ich bestelle das Ding morgen klammheimlich. Egal, das Abendbrot an dem Tisch hat dann trotzdem geschmeckt. 😉

Munter bleiben!

Moin zusammen!

Gestern noch konnte ich keinen Kontakt zur Reha-Klinik bekommen, heute bekam ich einen Anruf aus Waren. So ein Stornierungs-Fax des Kostenträgers macht selbst einer Klinik-Verwaltung Beine, erstaunlich. Aber es bleibt dabei, die Maßnahme wird verschoben. Wie lange, entscheide ich bis Anfang der kommenden Woche.

Als Tagesbildchen habe ich meine älteste Fuji geknipst. Es geht aber gar nicht um die Kamera, auch nicht um das Objektiv sondern um die Gegenlichtblende. Die kommt nämlich von einer sehr jungen, kleinen-feinen Manufaktur aus Schweden, genannt Squarehood. Und genau das machen sie in ihrem – noch – sehr überschaubaren Sortiment: Eckige (nicht ausschließlich quadratische) Gegenlichtblenden in Highend-Qualität. In meinem Fall für das wunderbar kompakte 27er Fujinon. Muss man nicht unbedingt haben, aber ich erfreue mich an Dingen, die mit viel Liebe zum Detail gemacht wurden.

Bleibt munter!

Moin zusammen!
Die Tage würden anfangen sich zu wiederholen, wenn ich mich nicht um meinen Gesundheitskram kümmern müsste. Leider hat sich die Reha-Klinik aus Waren nicht auf meine Mail gemeldet, so dass ich heute noch einmal telefonisch nach den etwaigen Einschränkungen in meiner Therapie nachfragen wollte. Vergeblich. Das Telefon war nicht besetzt. Also habe ich die Reißleine gezogen und die Rentenversicherung um Verschiebung der Maßnahme gebeten. Wie es jetzt weitergeht, weiß ich noch nicht. Das werde ich zeitnah mit Hausarzt, Betriebsärztin und Krankenkasse klären. Es bleibt also spannend.

Für das Tagesbildchen bin ich kurz vor Sonnenuntergang zu Einfelder See aufgebrochen. Es zeichnete sich ein schönes Abendrot ab und ich fand, dass der Blog etwas kitschig buntes gut gebrauchen könnte.
Bleibt munter!