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Moin zusammen!

Nachdem ich gestern die High-Score in der Online-Auswertung meiner Anti-Schnarch-Luftpumpe verpasst hatte, habe ich für die letzte Nacht die Maske etwas besser (sprich: fester) angepasst. Ergebnis: volle Punktzahl. Offensichtlich längt sich das Gurtsystem zu Beginn noch deutlich, so dass die Maske im Schlafen Seitenlage suboptimal sitzt und Luft entweicht. So bin ich heute morgen nach gut acht Stunden erholsamen Schlafs frisch und munter aufgewacht. Das hat es richtig Spaß gemacht zum Brötchen holen aufzubrechen, Kaffee zu kochen und das Frühstück vorzubereiten.

Selbst am Nachmittag reichte der Elan noch dazu zur Alten Holstenbrauerei zu fahren, um dort an meiner Lieblingskrokusstelle ein paar Blümchen zu knipsen. Danke, Lieblingsmensch für die Inspiration!

Bleibt munter.

zur Technik: Fuji X-T2, 90mm/2.0, Offenblende, 1/320sek. ISO 800, Filmsimulation Velvia, DR 400, Manfrotto Pixo Tischstativ (kann ich nicht empfehlen – leiert sehr schnell aus und ist nicht einmal sonderlich kompakt), Vignette und Rand in Snapseed

Moin zusammen!

Vormittags war ich wieder im Physiofit – wieder mit erhöhten Gewichten. Mittlerweile bin ich bei einigen Geräten so weit, dass ich die 60 Sekunden Training an der Station gerade noch so sauber (also den ganzen Weg in der richtigen Geschwindigkeit) schaffe. Das gilt vor allem für die Bein-Übungen, beim Bauch bin ich logischerweise noch sehr viel vorsichtiger und bei den Armen/Schultern muss ich ein wenig wegen der Schmerzenproblematik im Schultergelenk (rechts > links) aufpassen. Sehr schlecht wäre es, wenn ich es übertreiben würde und wegen Überlastung pausieren müsste. Nach 40 Minuten im Zirkel ging es noch für zehn Kilometer auf’s Rad, schön sutje mit maximal 125 Schlägen pro Minute. Läuft!

Spätnachmittags tagte der Arbeitskreis für Bildung meiner Lieblingspartei. Es ging um die Agenda für 2020. Kurz zusammengefasst: Es gibt sehr viel zu tun! Von der Vernetzung der Schulen jeglicher Stufe untereinander über die Defizite in der Lehrkräfteausbildung bis hin zur Entwicklung einer „Schul-Utopie“ als Entwicklungsrichtung für die Zukunft. Das war ein interessantes Treffen, auch oder gerade weil wir alle zusammen der Meinung waren, dass unser Bildungssystem eigentlich einen kompletten Neustart bräuchte.

Packen wir’s an, munter bleiben!

Moin zusammen!

Die letzte Nacht war leider nicht so erholsam, wie die drei davor. Irgendwie hatte sich meine „Luftpumpe“ verschluckt – es fing schon damit an, dass sie nicht wie gewohnt ihren Dienst aufnahm, als ich die Maske aufgesetzt hatte und den ersten Atemzug nahm. Normalerweise sollte das Gerät ohne Verzögerung dank „Smart Start“ seinen Dienst aufnehmen. Hat es aber nicht. Es tat sich erst nach dem manuellen Einschalten etwas und was es dann tat klang so ungewöhnlich, dass mein Lieblingsmensch sofort hellhörig wurde. Statt leise, wie ein kleiner Heizkörper, zu rauschen, zischte es ganz mächtig. Als sich das nach einem Moment gab, dachte ich, es wäre alles in Ordnung, musste aber mitten in der Nacht feststellen, dass das leider nicht der Fall war. Aus einem unerklärlichen Grund kam kaum Atemunterstützung bei mir an. So habe ich den Rest der Nacht ohne CPAP verbracht, mit den bekannten Folgen: morgendlicher Brummschädel, Nackenschmerzen und dem Gefühl im Kiefergelenk als hätte ich die ganze Nacht Kaugummi gekaut. Die dazugehörige Tagesmüdigkeit setzte erwartungsgemäß gegen Mittag ein. Die Hotline hatte nicht wirklich eine Erklärung und riet dazu das Gerät für eine Weile stromlos zu machen. Ein einstündiger „Schlaftest“ (aka Nickerchen) am Nachmittag zeigte keine Auffälligkeiten mehr. So hoffe ich auf eine erholsame Nacht.

Nächste Woche soll nun tatsächlich die Wiedereingliederung starten, was bedeutet, dass mich mein Hausarzt für weitere vier Wochen krankgeschrieben hat. Allerdings stellt die Betriebsärztin bei erfolgreicher Wiedereingliederung eine uneingeschränkte Rückkehr in den Einsatzdienst in Aussicht. Damit werde ich wieder Einsatzfahrzeuge fahren dürfen – Luftpumpe sei dank!

Außerdem hatte ich heute Post von der Rentenversicherung im Briefkasten. Ich habe einen längeren Aufenthalt in Mecklenburg Vorpommern gewonnen. Der Termin steht noch nicht fest, die Klinik meldet sich bei mir. Werde als erstes Nachfragen, wie es mit der Netzabdeckung bestellt ist, damit ich von vor Ort berichten kann. Freue mich, dass der Antrag auf medizinische Rehabilitation erfolgreich war. Ein weiterer Schritt weg vom Rande des Abgrundes.

Und über noch etwas habe ich mich gefreut, eine Kleinigkeit nur, aber für mich wichtig: Der Crosstrainer bei Physiofit hat seinen Schrecken verloren. Es mag lächerlich klingen, vor wenigen Wochen noch waren die vier Minuten auf dem Teil echt hart und ich bin mit weichen Beinen heruntergeklettert. Heute fühlte es sich zum ersten Mal „ganz okay“ an.

Munter bleiben!

Moin zusammen!

Hatte ich gestern schon fast zu viele (schöne) Termine, war der Terminkalender für heute fast leer. Nur einmal kurz in die Schule, für ein kurzes Gespräch. Zuvor hatte ich ein bisschen Papierkram zu erledigen und ein paar Telefonate zu führen – irgendwie muss es ja mit meinem Genesungsprozess und der Wiedereingliederung weitergehen. Die Betriebsärztin ist dabei eine riesige Hilfe!

Für das Tagesbildchen war ich – nur ganz kurz – in Versuchung mich im regnerischen Neumünster nach einem Wettermotiv umzusehen, bis dann die nächste Sturmbö den Regen gegen die Fensterscheiben peitschte. Nee, lass mal. Ich nehme lieber ein Blümchen.

Als Bonus gibt es ein Making-of, damit jeder die Szene sehen kann – und die Einstellungen, falls das von Interesse ist. Der ganze Trick für ein duftiges Blumenbild ist die recht starke Überbelichtung, die in Snapseed noch weiter betont wurde. Den Rest macht die geniale Filmsimulation „Classic Chrome“ der Fuji.

Bleibt munter.