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Moin zusammen!

Eine der wenigen Traditionen, die Barbara und ich pflegen, sind die unregelmäßigen Nudelrunden mit unseren langjährigen Freunden. Schon seit der ersten Hälfte der 90er Jahre treffen wir uns mit den beiden abwechselnd bei ihnen oder uns. Zu Anfang waren auch noch andere Leute dabei, das schlich sich dann irgendwann mal aus. Gugi und Holgi sind uns glücklicherweise erhalten geblieben.

Heute waren wir eingeladen und was soll ich sagen, es war wieder – wie fast immer – superlecker! Die kleine Einschränkung ist nicht böse gemeint, sie ist vielmehr den zwei ungeschriebenen Gesetzen unserer Treffen geschuldet: es gibt immer drei Gänge (Salat, Nudel-Hauptspeise, Dessert) und das Hauptgericht ist immer neu (und wird i.d.R. nicht vorher ausprobiert). Letzteres kann dann schon mal dazu führen, dass ich z.B. Radicchio komplett von meinem Speiseplan gestrichen habe oder ich ein für 20 Uhr angesetztes Essen erst um 21:30 Uhr fertig hatte, weil sich die verdammten Canneloni nicht mit der (zu grob geschnittenen) Leber füllen lassen wollten!

Ich kann heute schön ausschlafen, während ihr schon wieder munter seid. Kommt gut in die neue Woche!

Moin zusammen!

In dieser Jahreszeit gibt es immer, wenn mir in zwölf Stunden Dienst keine Motividee gekommen ist, eine Nachtaufnahme – von Tulpenbildern mal abgesehen. 😉 Heute habe ich mich kurz unter der Max-Johannsen-Brücke umgesehen.

Mir gefallen die nächtlichen Aufnahmen von Neumünsteraner Gewerbebereichen ziemlich gut. Die Orte haben schon beim Fotografieren so eine andere eigentümliche Stimmung – ganz anderes als bei Tage, wenn dort gearbeitet wird. Vielleicht entwickelt sich das ja zu einer eigenen kleinen Serie in diesem 365 Tage Projekt.

Munter bleiben!

Moin zusammen!

Mein eigentlicher Fotoplan für heute war an den Einfelder See zu fahren und dort eine Nachtaufnahme der Skulpturen zu machen – inklusive Sternenhimmel. Aber ganz ehrlich: am vierten Wochenende in Folge, das ich nicht frei habe, kriege ich heute nicht mehr den Hintern vom Sofa hoch. Deshalb gibt es heute (erneut) ein Tulpenbild. Jaaaaa, ich weiß – kreativ geht anders!

Für die Technikinteressierten ein paar Informationen zur Aufnahme: Der Blumenstrauß steht auf dem Esstisch unter der Deckenlampe mit warmweißen LED-Leuchtmittel. Von unten aufgehellt habe ich die Blüte mit dem aufgeklappten Ordner eines nicht abgehefteten Sparkassen-Finanzkonzepts. Die Kamera Fuji X-T2 mit dem 1.2/56mm Objektiv und Zwischenring (16mm) befindet sich auf einem Tischstativ, welches wegen zu geringer Höhe auf einem Buch steht. Den Weißabgleich ermittelt die Kamera automatisch. Die Empfindlichkeit ist auf ISO 800 eingestellt, die Belichtung erfolgt per Zeitautomatik bei Blende 11 und 1/7sec., die Bildhelligkeit habe ich auf Sicht im EVF um -1 2/3 Blenden korrigiert, für die knackigen Kontraste und satten Farben sorgt die Filmsimulation „Velvia“, die Helligkeit der Lichter habe ich um -2 Stufen abgesenkt, die Schärfe auf +3 angehoben. So in der Kamera optimiert, brauchte ich dem JPEG auf dem Tablet in Snapseed nur noch einen schmalen weißen Rahmen einzufügen (den man hier im Blog nicht sieht…).

Ich find’s klasse, was aus der Kamera kommt und mit welch einfach Mitteln sich recht überzeugende Ergebnisse erzielen lassen.

Kommt gut ins Wochenende und seid munterer als ich!

P.S.: die Skulpturennachtaufnahme kommt irgendwann, versprochen!

Moin zusammen!

Heute hat mein Arbeitgeber ins Restaurant am Ihlsee eingeladen. Lecker Essen mit den MitarbeiterInnen des DRK-Rettungsdienst (Versorgungsbereiche Ost und Nord). Ein bisschen Reden hören, ein paar neue (DRK-)Erdenbürger begrüssen (Glückwunsch auch von mir!) und ein paar Ehrungen für 15- oder 25-jährige Firmenzugehörigkeit (s.o.!), dann ging’s ans Büfett – sehr lecker!

Wir sind mittlerweile ein ganz schön großer Haufen geworden – 70 Leute oder so. Aber irgendwer muss die immer mehr werdenden Einsätze ja abgearbeiten. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir in 2001 – als ich nach Segeberg kam – Einsatzzahlen um die 20.000 hatten. Letztes Jahr haben wir irgendwo bei 43.000 aufgehört. Das hat sicherlich mit der alternden Bevölkerung zu tun, ein gut Teil aber auch mit der gelernten Hilflosigkeit in Kombination mit einer sich ausbreitenden Vollkaskomentalität – ist nur so ein Gefühl von mir. Heutzutage scheint niemand mehr Familienangehörige, Nachbarn oder Sportkameraden zu haben, die einen mit einem umgeknickten Fuß, einem verstauchten Finger oder einer harmlosen Schnittwunde ins Krankenhaus fahren können. Und nein, wer mit uns ins Krankenhaus kommt, kommt nicht in der Notaufnahme zwangsläufig schneller dran. Notaufnahme heißt so, weil sie nach der Not(wendigkeit) aufnimmt!

Bleibt munter!

Moin zusammen!

Nachdem ich heute fast zwölf fast ruhige Stunden auf der Wache verbracht habe, es draußen langsam dämmerte und ich noch keine Fotoidee hatte, habe ich meine drei Mitstreiter gefragt, wer sich von ihnen fotografieren lassen würde. Da kam ja mal so richtig Begeisterung auf! Nachdem ich dann ein bisschen gequengelt habe, gab Thomas sich einen Ruck. Wir sind dann kurz in die Fahrzeughalle gegangen, um im Licht der Neonröhren ein paar Aufnahmen zu machen.

Die Gesichts- und Augenerkennung der X-T2 funktioniert 1a. Nicht mal der Brillenrahmen hat sie gestört – und das bei Blende 1.2 mit dem 56mm Objektiv! Das ist Technik, die hilft sich auf das Motiv zu konzentrieren. Klasse, macht Spaß.

Bleibt mir munter.