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Moin zusammen!

Um 5:25 Uhr klingelte heute morgen mein Wecker. Wiedereingliederung, erster Teil – vier Stunden als dritter Mann auf der Rettungswache Bornhöved. Die Nacht davor war wie viele Nächte in den letzten Monaten bevor ich zu einem Dienst musste: Unruhe beim Einschlafen mit verlängerter Einschlafphase, unruhiger Schlaf mit vielen Wachphasen, gegen Morgen noch ein kleiner Alptraum mit dienstlichem Kontext, um dann unausgeschlafen, mit Nackenschmerzen und Brummschädel aufzuwachen. Alles wie gehabt, entsprechend gab mir meine Luftpumpe für diese Nacht keine volle Punktzahl. Scheiß-Nächte haben bei mir jetzt einen Zahlenwert – gar nicht schlecht.

Logisch, dass die miese Nacht mir den ganzen Tag anhing. Alles war wieder schwergängiger als in den Tagen zuvor. Also probiere ich es heute mit einem Hausmittel aus dem Online-Entspannungsprogramm, das mir die Betriebspsychologin freigeschaltet hat: warme Milch mit Bienenhonig! Vielleicht bringt das ja etwas mehr Schlafqualität. Mein Dienst mit seinen vier Stunden war übrigens komplett einsatzfrei.

Abends habe ich Km2 zum Training geshuttlet und auf dem Rückweg habe ich müde und miesepeterig nach einem Motiv gesucht. Gefunden habe ich es – düster und schwer – am Sporthaus Redler. Sehr reduziert, aber es passte zur meiner Stimmung.

Morgen geht’s in die nächste Runde, munter bleiben!

Moin zusammen!

Nein, die Überschrift bezieht sich nicht auf den Umstand, dass ich heute wieder bei Physiofit war und dort gefühlt mehrere Liter Kühlflüssigkeit gelassen habe. Es geht um die Noch-Viertklässler, die an der Freiherr-vom-Stein-Schule waren, um sich ein Bild der Schule zu machen, die sie evtl. nach den Sommerferien besuchen wollen.

Als Eventprogramm gab es – neben Unterrichtsbesuchen – unter anderem die Möglichkeit zu einem kleinen Fotoshootings im Digitalen Kreativraum. Mittlerweile sind die Bilder alle bearbeitet, hochgeladen und stehen zum Download bereit. Hoffentlich gefallen sie und hoffentlich werden die Jungs und Mädels noch sehr häufig im Kreativraum aufschlagen. Die Schule bietet so viele Möglichkeiten, SuS muss nur willens sein sie zu nutzen!

So, jetzt geht’s ins Bettchen, morgen beginnt die Wiedereingliederung – um 6:30 Uhr…

Munter bleiben.

Moin zusammen!

Kann sich noch jemand von den uralt Neumünsteraner*innen an den Kiosk am Jugendspielplatz erinnern, der gegenüber der Sedanstraße? An den musste vorletzten Sonntag denken, als ich auf einer Geburtstagsfeier die Verpackung der Ahoi-Brause Bonbons entdeckte. Ich habe nur noch ein ganz verschwommenes Bild von dem Häuschen vor Augen. War es nicht mit rötlicher Dachpappe verkleidet? Oder schwindelt mir das nur mein Gedächtnis vor, weil die Laube meiner Eltern so aussieht?

Jedenfalls habe ich heute die Verpackung bei Aldi im Sonderpostenregal wiederentdeckt und konnte nicht dran vorbeigehen. Allerdings scheine ich die Bonbons nicht mehr so gut zu vertragen – es rumort ordentlich in meinem Bauch. Aber da letzte Nacht die Maske weniger als nur suboptimal dicht war (was mittlerweile behoben sein soll), werde ich wohl allen absonderlichen Lauten aus dem Abdomen zum Trotz sehr schnell einschlafen.

Bleibt munter.

Moin zusammen!

Das war schon so etwas wie eine Sternstunde der SV-Arbeit. Ein ausführlicher, sehr gut begründeter Antrag der Schülervertretung hat heute in einer Sondersitzung der Schulkonferenz einstimmig seine Zustimmung bekommen.

Es geht um die Genehmigung zum Verlassen des Schulgeländes zum Zwecke der Mittagsversorgung bei den benachbarten Lebensmittelgeschäften für die SuS der zehnten Klasse. In der ersten, regulären Sk gab es einiges an Klärungsbedarf. Jetzt waren alle Unklarheiten ausgeräumt und das Projekt kann beginnen. Gratulation, liebe Schülervertreter*innen!

Bleibt munter.

Moin zusammen!

Neulich kam Km2 von seinem besten Kumpel zurück, reichlich übermüdet (die Nacht war offenbar recht kurz gewesen) und hatte als Abschiedsgeschenk Kuchen dabei. Kuchen, der uns so gut geschmeckt hat, dass wir des besten Kumpels Mutter sofort um das Rezept ersucht haben. Das kam dann prompt per WhatsApp:

Heute habe ich das Rezept getestet. Es ist supersimpel: Einfach die Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in die Küchenmaschine/Rührschüssel einfüllen und rühren, rühren, rühren. Nix kneten, wie es da steht. Die Pampe auf das mit Backpapier belegte Blech kippen, Mandel-Zucker-Mischung drauf und dann in der Backofenmitte bei 150 Grad ca. 30 Minuten backen. Die angegebenen 180 Grad sind mir persönlich etwas zu sportlich, dann lieber etwas länger, aber weniger heiß. Das Ergebnis kann sich sehen (und schmecken!) lassen:

Und weil das hier ein Foto-Blog ist, gibt es noch ein Bild vom Aufbau für das Foto dazu:

Das Kuchenstück liegt auf einer Schieferschindel, wie sie gerade zuhauf vom Carport herunterfallen. Unter der Schindel ist eine Schachtel, um auf die richtige Höhe zu kommen. Das Hauptlicht kommt von hinten rechts über die LED vom iPad (gesichert mittels eines Krimis), die beiden Kochbücher halten jeweils ein Papiertaschentuch, die als Aufheller dienen. Im Hintergrund steht der Pappdeckel einer IKEA-Schachtel. Als Aufhelllicht hatte ich die indirekte Beleuchtung auf den Hängeschränken und die Lampen über den Küchenarbeitsflächen angeschaltet. Auf der X-Pro2 war das 35mm/2.0 montiert – darunter mein winziges Tischstativ. Blende 8.0 sorgt für ausreichende Schärfentiefe, ISO 200 für sehr gute Bildqualität. Beides bedingt bei der erwähnten Beleuchtung eine Belichtungszeit von etwas über einer Sekunde. Um die Spitzlichter zu sichern, wählte ich eine Belichtungskorrektur um -2/3 EV korrigiert. Ausgelöst habe ich über den normalen Auslöser, allerdings mit einem Selbstauslöser von zwei Sekunden. Anschließend erfolgte der Feinschliff in Snapseed.

Ach ja, gegessen habe ich den Kuchen dann auch noch.

Bleibt munter!